1,5 Meter..

.. empfielt der Bund als neue Abstandsregel seit dem 19.06.2020. So kann auch der Platzbedarf pro Person in den Yogastudios verringert werden. Der Schweizer Yogaverband empfiehlt 4 m2 pro Person (anstatt bisher 6 m2). Zur Erinnerung: Unser Yogasaal hat 165 m2. Rechne. Nun sind wir der «neuen Normalität» wieder ein grosses Stück näher und vieles liegt jetzt wieder in unserer eigenen Verantwortung.

Die Hüften – Dein Tor zur Freiheit?

50 Millionen Schritte macht der Mensch in seinem Leben, ungezählte Male beugen, bücken, setzen, strecken oder drehen wir uns. Jedes Mal rotiert die Kugel in der Pfanne des Hüftgelenks. Nach dem Kniegelenk ist die Hüfte das zweitgrösste Gelenk des menschlichen Körpers.

https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:H%C3%BCftgelenk_gesund.png

Das Knorpelgewebe schützt uns vor den Schmerzen, die wir spüren, wenn sich Knochen an Knochen reibt. Ist diese Gleitschicht lückenhaft oder gar aufgebraucht, drohen die Qualen der Hüftarthrose – mit Ausstrahlung in die Leiste, das Gesäss, den Oberschenkel oder bis ins Knie.

Während die klassische Medizin auf Schmerzmittel zurückgreift, arbeitet die Yoga-Therapie mit gezielten Übungen daran, die Beweglichkeit der Hüfte zu erhalten. Verspannte und verkürzte Hüft- und Beinmuskeln werden gelöst und gedehnt. Das Hüftgelenk, oft vom vielen Sitzen unbeweglich geworden, soll wieder lernen, sich flüssig in alle Richtungen zu bewegen. Die hüftumgebende Muskulatur sowie der untere Rücken wird gestärkt und die Beinachse vom Sprunggelenk bis zu Hüftgelenk exakt ausgerichtet. Eine bewegliche Hüfte kann in gewissen Fällen sogar eine Operation überflüssig machen. Roland Liebscher Bracht erklärt anschaulich wieso:

Deine Hüfte – DAS hat dir noch NIEMAND verraten! (Hüft-OP Unnötig?!)
Video von Liebscher & Bracht l Die Schmerzspezialisten

So gut, so einfach? Die Hüften – und nebenbei bemerkt auch die Schultern – werden im Yoga als „Tore zur Freiheit“ bezeichnet. Asanas für offene Hüften entlasten immer auch die Muskulatur in den Gelenken, die sich mit der Hüfte verspannen. Das Hüftgelenk ist ein Kugelgelenk und kann dreidimensional bewegt werden. Bevor wir in die Dehnung gehen, versuchen wir den Kopf des Oberschenkels, genannt Femurkopf, im Becken zu zentrieren, um die Hüfte während der Hüftöffnung oder der Oberschenkeldehnung in der Pfanne zu halten. Du kannst es kontrollieren, indem deine Leisten möglichst weich und „hohl“ bleiben.

Ich bin jetzt auch “Corona-Beauftragte”

Die drei Yogaverbände der Schweiz haben beim Bundesamt für Sport eine Stellungnahme eingereicht. Es freut uns, dass sie damit eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für den Yogaunterricht erreichten! Vor allem ging es um die «Flächenregel», die mit 10 m2 pro Person für den Yogaunterricht nicht nötig ist. Im überarbeiteten Schutzkonzept heisst es neu:

«In der Yogalektion ist der Körperkontakt für Korrekturen wieder zulässig. Pro Person müssen in der Regel ca. 6 m2 Fläche zur Verfügung stehen (also z.B. ein Rechteck von ca. 2 Meter mal 3 Meter; falls Yogamatten nahe bei der Wand aufgestellt werden, kann diese Fläche entsprechend kleiner sein).»

Nach dem neuen Schutzkonzept muss in jedem Yogastudio ein/e Corona-Beauftragte/r bestimmt und im Schutzkonzept eingetragen werden. Ab dem 6. Juni bin ich jetzt also auch “Corona-Beauftragte”.

Lockerungen!

Wie schön: Der Bundesrat hat weitere Lockerungen angekündigt. Ab dem 30. Mai sind Versammlungen von bis zu 30 Personen im öffentlichen Raum erlaubt (bisher 5), ab dem 6. Juni dürfen sich bis zu 300 Personen versammeln. Und – wichtig für uns – der Yogabetrieb ist mit 10 Quadratmetern pro Person wieder problemlos möglich!

Wie geht es weiter mit dem Yoga?

Steinerschule Plattenstrasse
Foto: https://www.immorss.ch/

Es soll ja tatsächlich Leute geben, die den Englertsaal vermissen :-)!

Und ich muss sagen, auch ich freue mich darauf, Euch eines Tages wieder “richtig” sehen zu dürfen. Damit dies wenigstens für einige von Euch bald wieder möglich wird, habe ich in Absprache mit der Steinerschule ein Schutzkonzept erstellt. Dieses gilt wohl für eine Übergangszeit, denn ab dem 8.6. könnten bereits wieder neue Regeln von Bund gelten.

Klar ist, dass weiterhin unsere Gesundheit, aber auch die unserer Mitmenschen, im Vordergrund steht. Es versteht sich darum von selbst, dass, wer krank oder erkältet ist, zu Hause bleibt. Die Empfehlungen des BAG für Risikogruppen gelten vor allem für Leute mit bestehenden Vorerkrankungen. Yoga lehrt uns recht klar, für uns selber zu schauen, gesund und in Harmonie mit der Umwelt zu leben. In diesem Sinne möchte ich Euch ermuntern, das Vertrauen in unsere Selbstheilungskräfte nicht zu verliren. Nehmen wir das Heft, was unsere Gesundheit und unser Leben betrifft, doch wieder etwas mehr in die eigenen Hände!

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Wie der Geier greift

Die Übung “Wie der Geier greift” (tibetisch: “Dscha Gö Der Zin”) bringt Beweglichkeit in Handgelenke, Finger und Ellbögen. Ausserdem soll sie Arthrose und Schmerzen in den Gelenken vorbeugen. Hier noch einmal eine exakte Anleitung:

https://homodea.com/kurs/momentum-lujong/12

Geier sind sie besonders gut an ihren Lebensraum angepasste Vögel, die Erstaunliches leisten – und dabei stets die Ruhe bewahren. Foto: https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/radiowissen/geier-voegel-tiere-100.html

Gutes Üben!

Einstellungen auf Zoom

Bei den meisten hat es ja schon ganz gut geklappt mit dem Online-Yoga :-). Hier noch einige Tipps und Tricks zu Fragen, die das letzte Mal aufgetaucht sind.

1. Wie nehme ich teil?

  • Zoom-Link aufrufen.
  • Datei (mit Endung .exe) spreichern und ausführen.
  • Allenfalls “Link öffnen” (siehe unten).
Zoom-Link in Browser eingeben. .exe-Datei speichern und ausführen.
  • “Per Computer dem Audio beitreten” klicken. Somit wird das im Computer integrierte Mikrofon aktiviert.

2. Mikrofon und Kamera

Es ist auch möglich, mit einem Laptop ohne Kamera an den Lektionen teilzunehmen. In diesem Falle bist Du einfach über Dein im Computer integriertes Mikrofon mit uns verbunden.

A propos Mikrofon: Während den Yogastunden kann es sein, dass ich Euer Mikrofon “mute” (= stummschalte), um störende Nebengeräusche zu vermeiden.

Wenn Du eine Kamera hast, kannst Du sie zum Yoga ein- oder ausschalten (siehe unten).

Unten links kannst Du Dein Mikrofon und Deine Kamera ein- und ausschalten, sowie (mit dem Pfeilchen neben den Symbolen) einige Feineinstellungen vornehmen.

3. Zur Begrüssung: Wie sehe ich die anderen Teilnehmenden?

  • Die “Sprecheransicht” (siehe Bild unten) zeigt immer die Person, die gerade spricht. Diese Ansicht empfiehlt sich während der Yogastunde. Oben rechts kannst Du zur “Galeriansicht” wechseln.
  • Die “Galerieansicht” zeigt alle Teilnehmenden in der gleichen Grösse. Zur Sprecheransicht wechseln kannst Du mit einem Klick auf das Symbol ganz oben rechts.
Die “Galerieansicht” (hier im Bild) zeigt alle Teilnehmehnden in der gleichen Grösse.

Eigentlich ziemlich einfach? Dann kann es ja bald wieder losgehen mit der nächsten Online-Stunde.

slowyoga online

Unsere erste Online-slowyoga-Stunde am letzten Donnerstag war ein Erfolg. Danke an alle, die ihr Euch auf dieses Experiment eingelassen habt! Es freut mich, dass wir nun Wege finden, weiterhin Yoga zu machen und uns damit etwas Gutes zu tun.

Für alle, die nicht dabei sein konnten (oder deren Verbindung unterbrochen wurde): hier noch ein paar Bilder von Kollegin Katja Bienzeisler von einigen Übungen, für die wir gestern einen Stuhl benutzt haben. Die Serie von Katja geht insgesamt rund 30 Minuten. Viel Spass und bis nächste Woche!

Sophie

Katja Bienzeisler Yoga

Ostern!

Liebe Yogaleute

Wir sitzen gerade alle im selben Boot und rudern gemeinsam durch stürmische Gewässer. Wie geht es Euch dabei?

Nach den letzten drei turbulenten Wochen hat sich bei mir eine gewisse Ruhe eingestellt. Mein Homeoffice funktioniert. Ich habe mich an das neue Leben zuhause gewöhnt und eine Art Routine entwickelt, die mir hilft, recht gut in meiner Energie zu bleiben. Meine Yogapraxis ist in diesen Zeiten ganz besonders wertvoll.

Neben dem Yoga gibt es in diesen Zeiten vieles, für das ich dankbar bin. Meine Freunde, Familie, meine Arbeit. Es gibt so viel Schönes und Positives. Gleichzeitig haben diejenigen Menschen, denen es im Moment nicht gut geht, mein volles Mitgefühl.

Heute ist Ostersonntag! Auch im christlichen Glauben hat nach der Katatrophe des Karfreitags am Ostersonntag eine neue Phase des Bewusstseins und der biblischen Geschichte begonnen. In diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen schönen Sonntag.

Bis bald wieder!